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Kultivierte Natur – Biodiversität in einer Industrienation

Veröffentlicht am:18.09.2014
Veröffentlicht von:Christoph Herbort-von Loeper M.A.
Leibniz-Gemeinschaft
Kategorie:Wissenschaftspolitik
Pressetermine
Übersicht:

Parlamentarischer Abend der Leibniz-Gemeinschaft

Die Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Bärbel Höhn, der ehemalige Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker, Dieter Jahn, und vier Vertreter der Biodiversitätsforschung in der Leibniz-Gemeinschaft sprechen bei einem Parlamentarischen Abend der Forschungsorganisation über Biodiversität in Industriestaaten.

Beschreibung:

Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, wird die Veranstaltung eröffnen.

Parlamentarischer Abend am 8. Oktober, 18:00 Uhr

in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft,

Chausseestraße 111,

10115 Berlin,

direkt am U-Bahnhof Naturkundemuseum.

Programm

Einführung: Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft

Grußwort: Bärbel Höhn, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Deutscher Bundestag

Es diskutieren:

• Dieter Jahn, Leiter a.D. der Biotechnologie-Forschung der BASF-Gruppe, ehem. Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker

• Harald Kächele, Bundesvorsitzender der Deutschen Umwelthilfe und kommissarischer Verwaltungsdirektor des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)

• Hermann Lotze-Kampen, Leiter des Forschungsbereichs „Klimawirkung und Vulnera¬bilität“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

• Klement Tockner, Direktor des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und Sprecher des Leibniz-Forschungsverbundes Biodiversität

• Moderation: Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN)

Die biologische Vielfalt des Lebens ist wertvoll: sie ermöglicht dem Menschen nicht nur den Zugang zu sauberem Wasser, Nahrungsmitteln und Rohstoffen, sondern ist auch von ethischer, kultureller und ästhetischer Bedeutung. Jedoch ist die für uns lebensnotwenige biologische Diversität gefährdet. Entwicklungen wie die Klimaerwärmung sowie industrielle Landwirtschaft und Fischerei, die eher auf hohe Erträge und Profit ausgerichtet sind, werden als Hauptverur¬sacher für den Artenrückgang und die Zerstörung von Lebensräumen angesehen. Die Diskussion um Nachhaltigkeit und den Erhalt der Artenvielfalt nimmt zu.

Es stellen sich grundlegende Fragen wie:

• Warum ist Biodiversität wichtig?

• Was bedeutet Biodiversität in einer Kulturlandschaft allgemein?

• Welchen Einfluss hat Biodiversität konkret für uns?

• Wie kann unsere Gesellschaft vom Erhalt der Biodiversität profitieren?

Der Parlamentarische Abend ist k e i n e öffentliche Veranstaltung.

Medienvertreter sind willkommen.

Eine Anmeldung ist erbeten unter veranstaltungen@leibniz-gemeinschaft.de

Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft:

Christian Walther

Tel.: 030 / 20 60 49 – 42

Mobil: 0173 / 513 56 69

Axel Rückemann

Tel.: 030 / 20 60 49 – 46

Mobil: 0162 / 132 86 56

Die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 89 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Wissen¬schaftsCampi -, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 17.500 Personen, darunter 8.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,5 Milliarden Euro.

Weitere Informationen: