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Fusionsforschung – Quo vadis?

Veröffentlicht am:29.06.2023
Veröffentlicht von:Gerhard Samulat
Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)
Kategorie:Forschungs- / Wissenstransfer
Schule und Wissenschaft
Übersicht:

Ein Faktenblatt der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) nimmt die Fortschritte der Fusionsforschung ins Visier.

Beschreibung:

Bad Honnef, 29. Juni 2023 – Angesichts der Diskussionen um die künftige Energieversorgung ist die Fusionsforschung wieder vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Große Aufmerksamkeit erzeugte kürzlich beispielsweise eine Meldung, dass eine US-amerikanische Forschungseinrichtung bei der sogenannten Trägheitsfusion einen Durchbruch erzielt hätte. Ferner engagieren sich zunehmend private Firmen, die in relativ kurzer Zeit funktionsfähige Fusionskraftwerke versprechen.

Doch der Weg von einer Versuchseinrichtung zu einem Kraftwerk, das verlässlich Strom liefert, ist lang. Trotz der Erfolgsmeldung aus den Vereinigten Staaten scheint ein Einschluss des Plasmas mittels starker Magnetfelder schneller ans Ziel zu führen. Hier sind die wesentlichen technologischen Schritte zum Bau eines Kraftwerks bereits von Anfang an Teil der Entwicklung. Insbesondere der sogenannte Stellarator Wendelstein 7-X in Greifswald verspricht günstigere Kraftwerkseigenschaften.

So oder so braucht es für den Bau eines Kraftwerks die Kompetenz der Industrie. Daher ist das Engagement privater Unternehmen nach Ansicht der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) sehr zu begrüßen. Sie geben der Fusionsforschung eine neue Dynamik. „Zur Erreichung einer nahezu klimaneutralen Stromerzeugung kann das nur gut sein“, ist DPG-Präsident Joachim Ullrich überzeugt. Ein Faktenblatt der Deutschen Physikalischen Gesellschaft beleuchtet daher die Fortschritte der Fusionsforschung.

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG), deren Tradition bis in das Jahr 1845 zurückreicht, ist die älteste nationale und mit rund 55.000 Mitgliedern auch mitgliederstärkste physikalische Fachgesellschaft der Welt. Als gemeinnütziger Verein verfolgt sie keine wirtschaftlichen Interessen. Die DPG fördert mit Tagungen, Veranstaltungen und Publikationen den Wissenstransfer innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft und möchte allen Neugierigen ein Fenster zur Physik öffnen. Besondere Schwerpunkte sind die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses und der Chancengleichheit. Sitz der DPG ist Bad Honnef am Rhein. Hauptstadtrepräsentanz ist das Magnus-Haus Berlin. Website: https://www.dpg-physik.de

wissenschaftliche Ansprechpartner:

Die DPG dankt ihrem Autor Robert Wolf vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) aus Greifswald und Garching bei München.

Originalpublikation:

https://www.dpg-physik.de/veroeffentlichungen/publikationen/physikkonkret/pix/pk67-fusionsforschung.pdf

Weitere Informationen: