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Mit Fachhochschulabschluss schneller in den unbefristeten Job

Veröffentlicht am:09.06.2016
Veröffentlicht von:Eva Tritschler
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Kategorie:Wissenschaftspolitik
Übersicht:

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) begrüßt die Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Danach tritt jeder zweite Absolvent einer Fachhochschule bereits mit der ersten Tätigkeit in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ein.

Beschreibung:

"Das Ergebnis der Studie zeigt den Erfolg praxisnaher Hochschulen. Die hohe wissenschaftliche Qualität und die praxisbezogene Ausrichtung des Studiums an den anwendungsorientierten Hochschulen, ehemals Fachhochschulen, zahlt sich im wahrsten Sinne des Wortes aus", so Hochschulpräsident Hartmut Ihne. Es lohne sich also ein Studium zu absolvieren, das sich sowohl an den Erfordernissen der Wissenschaft als auch an den Bedarfen der Gesellschaft orientiere.

Auch beim Einstiegsgehalt verdienen Fachhochschulabsolventen inzwischen mehr als ihre ehemaligen Kommilitonen der Universitäten. Laut der Studie erhält ein Fachhochschul-Bachelor in Vollzeit im ersten Job nach Abschluss des Studiums ein Jahresbruttoeinkommen von 35.100 Euro, Fachhochschul-Master kommen im Durchschnitt auf 40.200 Euro. Bei Absolventen mit einem Bachelor-Abschluss einer Universität sind es 30.200 Euro und 38.500 Euro beim Master. Für die Studie des DZHW wurden Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2013 zu ihrem Studienverlauf und Rückblick auf das Studium, zu weiteren Werdegängen und ihrem Berufseinstieg und Berufserfolg befragt.

Auch Hans-Hennig von Grünberg, Vorsitzender der Hochschulallianz für den Mittelstand (HAfM) und Präsident der Hochschule Niederrhein, zeigte sich erfreut über die Ergebnisse: "Das Studieren an unserem Hochschultyp erfährt eine zunehmende Wertschätzung in den Chefetagen und entspricht im Übrigen dem, was die Wissenschaftsminister auf der Bologna Nachfolgekonferenz 2015 als das Zukunftsmodell empfohlen haben."

Die Hochschulallianz für den Mittelstand vertritt als bundesweiter Hochschulverbund die Belange anwendungsorientierter Hochschulen in ihrer Funktion als Partner des Mittelstands gegenüber Politik und Gesellschaft. Die H-BRS ist Gründungsmitglied der Allianz und bietet derzeit 13 Bachelor und 15 Masterstudiengänge mit hohem Praxisbezug an.