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Leibniz-Journal: „Leichter Stoff“

Veröffentlicht am:28.01.2016
Veröffentlicht von:Christoph Herbort-von Loeper M.A.
Leibniz-Gemeinschaft
Kategorie:Buntes aus der Wissenschaft
Übersicht:

Das neue Leibniz-Journal widmet sich der Materialforschung und zeigt, wie umfassend sie unseren Alltag durchdringt: in Form neuer Werkstoffe, neuer Errungenschaften der Medizin oder auch zum Schutz von Kulturgütern.

Beschreibung:

Neue Materialien begegnen uns oft unbemerkt auf Schritt und Tritt. Neue Erkenntnisse hierfür liefern Leibniz-Wissenschaftlerinnen und Leibniz-Wissenschaftler. Sie bedienen sich dabei immer öfter aus dem Baukasten der Evolution: So ist etwa der Fuß des Geckos Vorbild für die Herstellung ohne Kleber haftender Kunststoffe oder das Perlmutt der Muschelschale Muster für bruch- und brandsichere Verbundstoffe.

Dank neuer Erkenntnisse der Dresdner Leibniz-Forscher könnten zudem schon bald besondere Autoreifen aufgezogen werden, die sich selbst reparieren. Ihre Kollegen in Frankfurt (Oder) arbeiten währenddessen an energiesparender Mikroelektronik. Sie soll Basis für neue Sensoren sein, mit denen sich Maschinen noch besser vernetzen lassen.

Auch in den Sammlungen der Forschungsmuseen spielt Materialforschung eine große Rolle. Hier arbeiten Naturwissenschaftler zusammen mit Restauratoren an Methoden, die dabei helfen, das „natürliche und kulturelle Gedächtnis der Welt“ dauerhaft für die Wissenschaft erhalten.

Sie lesen:

• Inspiriert von der Evolution: Nach dem Vorbild der Natur entwickeln Wissenschaftler neue Materialien.

• Spurensicherung: In den Leibniz-Forschungsmuseen arbeiten Materialforscher und Restauratoren Hand in Hand.

• Experimentierfeld Gesundheit: Materialforschung in der Medizin.

• Sparsamer speichern: Kleine und energiesparende Mikroelektronik für die Maschinen der Zukunft.

• Selbstheilung auf der Felge: Dresdner Forscher haben ein Gummi entwickelt, das sich automatisch repariert.

Außerdem im neuen Leibniz-Journal:

• Braune Demokraten? Historiker erforschen die NS-Vergangenheit der Mitarbeiter in den Innenministerien von Ost- und Westdeutschland.

• Museum neu denken: Johannes Vogel spricht im Interview darüber, warum Ausstellungen Orte des Experimentes sind und Exponate Besucher emotional berühren sollten.

• Ans Tageslicht geholt: Die Senckenberg Gesellschaft präsentiert ihre verborgenen Schätze.

Das Leibniz-Journal erscheint viermal jährlich. Als PDF und als Blätterversion steht es online zur Verfügung: .

Die Druckversion kann kostenlos abonniert werden ().

Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft:

Dr. Christine Burtscheidt

Tel.: 030 / 20 60 49 – 42

Mobil: 0160 / 800 99 46

Christoph Herbort von Loeper M.A.

Tel.: 030 / 20 60 49 – 48

Mobil: 0174 / 310 81 74

Die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 88 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,6 Milliarden Euro.