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Volles Haus bei der Web3 Convention im Blockchain Reallabor

Veröffentlicht am:07.09.2023
Veröffentlicht von:Alex Deeg
Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT
Kategorie:Forschungsprojekte
Forschungs- / Wissenstransfer
Übersicht:

Gestern, am Mittwoch, den 6. September 2023, hat das Blockchain Reallabor des Fraunhofer FIT zur diesjährigen Web3 Convention in Hürth geladen. In zahlreichen Vorträgen und Workshops ging es um die zentralen Themen zur Zukunft des Internets. Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfale eröffnete die Veranstaltung mit einer Videobotschaft.

Beschreibung:

Web3 steht für eine neue Generation des Internets, die dezentrale Blockchain-Technologien nutzt, um ein offenes und eigenverantwortliches Ökosystem für digitale Dienste und Interaktionen zu schaffen. In Web3 werden Benutzer in den Mittelpunkt gestellt, ihre Daten besser geschützt und die Kontrolle über ihre Online-Erfahrungen gestärkt. Es bietet Unternehmen eine Vielzahl spannender Möglichkeiten, ihr Geschäft zu transformieren und neue Chancen zu nutzen.

Auf der Web3 Convention haben zahlreiche Menschen privat wie geschäftlich teilgenommen, um ihr Wissen über Web3 in Workshops zu vertiefen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und wertvolle neue Kontakte zu knüpfen. Renommierte Expertinnen und Experten stellten in ihren Vorträgen vor, wie Unternehmen bereits von Web3 profitieren. Bei den Vorträgen konnten Zuschauer interaktiv teilnehmen und zum Beispiel ihr eigenes NFT erhalten.

Die Telekom stellte ihre Web3-Strategie vor, von internationaler Seite wurde der Übergang zur Society 5.0 besprochen und die Ethereum Foundation präsentierte ihre Zukunftspläne für mehr Nachhaltigkeit durch geringeren Energieverbrauch. Darüber hinaus gab es Beiträge zur Regulierung und Verfolgung von Kryptobörsen sowie zu NFTs und deren Anwendung für neue Geschäftsmodelle. So wurde beispielsweise BraveBrew vorgestellt, die mit NFT tokenisierte Braurechte unter eigenem Geschäftsmodell monetarisieren.

Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnete die Veranstaltung mit einer Videobotschaft. Darin betonte sie, dass Web3 und Blockchain als technologisches Rückgrat für NRW vor allem für die industrielle Anwendung im B2B-Bereich von großer Bedeutung sei. Mit der Technologie sei die Vision einer fairen, vertrauensbasierten und transparenten Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und Kunden verbunden.

»Wir freuen uns, dass wir mit der Web3 Convention einen Beitrag zur Aufklärung der Unternehmen im Rheinland und darüber hinaus leisten konnten«, so Prof. Wolfgang Prinz, Leiter des Blockchain Reallabors und stellv. Leiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT.

Die Workshops, Vorträge und das Networking waren für die Teilnehmenden kostenlos. Das Blockchain Reallabor ist ein Projekt des Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT. Das Projekt wird im Rahmen des STARK Programms gefördert und durch das Land Nordrhein-Westfalen begleitet. Ziel ist es, die Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu fördern und zukunftsfähige Web3-Geschäftsmodelle zu entwickeln.

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