Zum Hauptinhalt springenZum Hauptmenü springenZum Seitenmenü springenZur Suche springen
weiter zur Suchseite

Die Wissenschaftsregion Bonn auf der Hannover Messe 2019

Auch in diesem Jahr wird die Wissenschaftsregion Bonn wieder auf der Hannover Messe, der Weltleitmesse der Industrie, vertreten sein. Sie finden uns mit unserem Gemeinschaftsstand in Halle 2 (Research & Technology), Stand B 43.

Fotos

Hier einige Impressionen von unserem Messeauftritt:

Medienresonanz

Das Göttinger Tageblatt berichtet über die Entwicklung der 3D-Brille der Hochschule Koblenz.

Hier geht's zum Artikel.

Mitaussteller unseres Gemeinschaftsstandes

Wir bieten durch unseren Gemeinschaftsstand eine Plattform für regionale Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Start-Ups und innovative Unternehmen zur Präsentation von interessanten Technologien, zukunftsweisenden Projekten und neuen Produkten.

Hier finden Sie kurze Porträts unserer Mitaussteller:

Universität Bonn, Nees-Institut für Biodiversität der Pflanzen

Funktionelle Oberflächen nach biologischem Vorbild sind Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe „Biodiversität und Bionik“ der Universität Bonn. Nach unserer Entdeckung des Lotus- Effektes® werden heute komplexe biologische und künstliche Oberflächen, die permanent Luftschichten unter Wasser halten, untersucht.

Dieser Salvinia®-Effekt lässt sich für die Reibungsreduktion an Schiffshüllen (an Prototypen bis 30%) mit großem ökologischem und ökonomischem Potential einsetzen. Unsere neuartige AirGrids-Technologie ist besonders vielversprechend in Kombination mit den Air Lubrication Verfahren und kann zur Entwicklung neuer Schiffstypen führen.

Die Oberfläche des Schwimmfarns (Salvinia) weist eine erstaunliche Öl-Adsorptions- und Transportfähigkeit auf. Diese ermöglicht die Entwicklung neuartiger, umweltfreundlicher und nachhaltiger Systeme zur Ölentfernung auf Gewässern.

Das am Rückenschwimmer (Notonecta) entdeckten Drucksensorprinzip eröffnet neue Anwendungen in der Sensorik.

www.lotus-salvinia.de

Universität Bonn, INRES – Ressourcenschonende(re) und nachhaltige Tomatenproduktion

Tomaten zählen zu den weltweit am meisten verbreiteten gartenbaulichen Kulturen. Unter Federführung der Universität Turin (Italien) erforschen Wissenschaftler der Universität Bonn neue Tomatensorten, die sich mit deutlich weniger Dünger und Wasser kultivieren lassen.

Die Europäische Union fördert das TOMRES-Projekt in den nächsten Jahren mit rund sechs Millionen Euro. Rund 200 Wissenschaftler und Techniker aus zehn europäischen Ländern sind an der Forschung beteiligt, die zu „effizienteren“ Tomatensorten führen soll.

Die Kultivierung von Früchten und Gemüse erfordert große Mengen an Wasser und Dünger. Nicht zuletzt durch den Klimawandel wird Wasser knapper, und die Produktion von Dünger erfordert große Mengen an Energie. Im Mittelpunkt der Forschung stehen deshalb „sparsame“ Tomatenpflanzen, die mit weniger Wasser und Dünger auskommen, aber genauso schmackhaft sind.

Die Wissenschaftler der Universität Bonn wollen optische Sensoren nutzen, die frühzeitig Trocken- oder Nährstoffstress anzeigen. Solche Sensoren sind besser als das menschliche Auge und stellen ein wichtiges Frühwarnsystem dar.

Pheno-Inspect

Um den steigenden Bedarf an Nahrung und Energie zu decken, müssen im landwirtschaftlichen Sektor zukünftig höhere Erträge bei gleichbleibender Flächennutzung erzeugt werden. Ein zentrales Element für die Erreichung dieses Ziels ist die Beschleunigung der Pflanzenzüchtung und die Weiterentwicklung effizienterer Kulturpflanzen und Sorten.

Für die Züchter ist es wichtig, phänotypische Merkmale der Pflanzen im Feld zu beobachten und zu dokumentieren, um so die Qualität und den Erfolg des Züchtungsvorhabens zu evaluieren und zielgerichtet voran zu treiben. Mit Pheno-Inspect bieten wir Züchtern und Landwirten mit unseren neuartigen Softwarelösungen eine automatisierte Hochdurchsatzphänotypisierung im Feld an. Wir nutzen f kleine Flugplattformen (z.B. Quadcopter,), die eine flexible, großflächige und zeiteffiziente Erfassung von Beständen und Versuchsflächen ermöglichen.

Mit der Analysesoftware geben wir Interessierten ein Instrument an die Hand, mit dem genaue Kenntnisse über den Bestand sowie über einzelne Pflanzen gewonnen werden. Wir verwenden modernste, für den Agrarbereich optimierte maschinelle Lernverfahren für die semantische Interpretation der erfassten Bilddaten. Damit ist eine pixelgenaue semantische Segmentierung der Bilddaten in die vom Anwender vorgegeben Klassen möglich Unsere Software arbeitet und im Zusammenspiel mit dem Anwender.

Escarda

Escarda Technologies is an up-and-coming startup that is developing a laser-based weeding system. This will be a nonherbicide solution that can destroy weeds on a perplant level without harming the value crop.

Our proposed weeding system will use multi-spectral sensors and state of the art computer vision algorithms to detect and classify all plants on the field.

After identifying the weeds, a laser beam will be used to eliminate and/or seriously damage the unwanted plants. At Escarda Technologies our mission is to make sure that organic production of crops is not an alternative but the norm.

In this way, we are promoting the protection of our environment.

www.escarda.net

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Zentrum für Wissenschafts und Technologietransfer (ZWT) Campus to World

Innovative Forschung und zielorientierte Zusammenarbeit sind Kernkompetenzen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Das Ziel des im Rahmen der Bund-Länder-Initiative "Innovative Hochschule" geförderten Projekts Campus to World ist es die Hochschule als Ort der angewandten Wissenschaft stärker für Wirtschaft und Gesellschaft zu öffnen. Vorgestellt wird ein zentrales Element des Campus to World- Konzepts, das „Innovationsportal“: Es steht für einen Ort des Netzwerkens und Austausches, der den Transfer aus der Hochschule hinaus wie in sie hinein ermöglicht.

Zum einem wird ein Dialog mit den an der Messe teilnehmenden Unternehmen initiiert und zum anderen werden die Besucher und Besucherinnen der Messe eingeladen, die Hochschule virtuell zu besuchen.

Dabei haben sie die Möglichkeit mittels einer VR-Brille den Campus Sankt Augustin zu entdecken und einen Einblick in die Aktivitäten der Studierenden des Fachbereichs Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus zu erhalten.

Zusätzlich werden die vielfältigen Forschungsaktivitäten der Hochschule in Form von Kurzfilmen präsentiert.

www.h-brs.de/ctw

RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz

Der Fachbereich Mathematik und Technik am RheinAhrCampus Remagen stellt in Kooperation mit dem Marienhausklinikum Neuwied das Projekt „Schulungssoftware für Ultraschallbildgebung in der Virtuellen Realität“ vor.

Der Besuch von Ultraschallkursen ist auf Grund der hohen Teilnehmerzahlen pro Kurs häufig durch wenig Praxis und viel Theorie geprägt, sodass den Teilnehmern nicht viel Gelegenheit geboten wird das Erlernte umzusetzen.

Außerdem wird in der Praxis häufig mit Dummys oder gesunden Probanden gearbeitet, sodass die Teilnehmer keine Möglichkeit haben mit pathologischen Befunden zu trainieren.

Beim Erlernen der Notfallsonographie können die Ausbilder die Stresssituationen eines Notfalls nur bedingt nachstellen, sodass der Anwender in der Trainingssituation anders belastet wird als in der realen Notfallsituation.

Durch die Schulungssoftware in der Virtuellen Realität können realistische Situationen dargestellt werden. Zudem können eine unbegrenzte Anzahl an unterschiedlichen Befunden in die Software geladen werden, sodass diese zur Übung oder Prüfung des Gelernten eingesetzt werden kann.

www.hs-koblenz.de/rac

Karodur

Die Karodur-Gruppe aus Troisdorf bei Köln ist Weltmarktführer im Bereich Wirkteller für die Backindustrie und Spezialist für Mikro- und 2D-/3D-Wasserstrahlschneiden (Pur- und Abrasiv- Wasserstrahlverfahren) für Materialdicken bis 350 mm und Schnittbreiten ab 0,25 mm aufwärts.

Außerdem konzipiert, entwickelt und produziert die Gruppe Composite Materialien. Spezialist ist hier die Karodur-Pressplatten GmbH. Sie ist Hersteller für Pressplatten aus PVC- und PVC-C sowie für neue, innovative thermoplastische Verbundstoffe für Sicherheitstechnik, Industrieanwendungen, Luft- und Raumfahrt oder für die Fahrzeugindustrie. Als Grundlage dienen alle bekannten Thermoplaste, die in verschiedenen Formaten und Dicken miteinander oder in völlig neuen Materialkombinationen verpresst werden, z.B. mit Metallinlays oder unterschiedlichen Faserstoffen.

www.karodur.de

Grillmais

In Deutschland werden jährlich ca. 230.000 Tonnen Grillholzkohle verbraucht. Dieser Verbrauch ist so hoch, dass er durch die Grillholzkohleproduktion aus einheimischen, nachwachsenden Wäldern nicht gedeckt werden kann.Aufgrund dessen importiert Deutschland Grillholzkohle vermehrt aus Polen, Spanien, der Ukraine und sogar aus Paraguay.

An dieser Problematik setzt Grillmais an. Grillmais wird aus dem inneren Teil des Maiskolbens, der sogenannten Maisspindel gewonnen. Nach der Abernte der Maiskörner findet die Maisspindel keine weitere Verwendung mehr in der Landwirtschaft und gilt somit als Abfallprodukt der Maisernte.

Sonnengetrocknet wird der Grillmais gesammelt gelagert und letztendlich verpackt.

Grillmais ist eine nachhaltige und ökologische Alternative zur Grillholzkohle, frei von Gentechnik. Grillmais, grillen mit gutem Gewissen!

www.grillmais.de

Kontakt

Brigitte Kohlhaas

Rhein-Sieg-Kreis
Wirtschaftsförderung

Kaiser-Wilhelm-Platz 1
D-53721 Siegburg

Tel.: +49 2241 13 3659

brigitte.kohlhaasaTPhoiNvpW7xw1zSjBuwnrhein-sieg-kreisde

Gisela Nouvertné

Stadt Bonn
Wirtschaftsförderung

Thomas-Mann-Straße 4
D-53111 Bonn

Tel.: +49 228 774465

gisela.nouvertneaTPhoiNvpW7xw1zSjBuwnbonnde