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01.04.2014

Vortrag: Von Ypres nach Damaskus: Das Streben nach einer weltweiten Abschaffung von Chemiewaffen

Veröffentlicht am:

01.04.2014

Veröffentlicht von:

Susanne Heinke
Bonn International Center for Conversion (BICC)

Kategorie:

Forschungs- / Wissenstransfer

Wissenschaftliche Tagungen

 

Übersicht:

Am Mittwoch, den 9. April 2014, laden BICC, ZEF, Right Livelihood College (RLC) Campus Bonn und die United Nations University herzlich zum Vortrag des Alternativen Nobelpreisträgers Dr. Paul F. Walker „Von Ypres nach Damaskus: Das Streben nach einer weltweiten Abschaffung von Chemiewaffen“ (auf Englisch) mit anschließender Diskussion ein. Conrad Schetter, Wissenschaftlicher Direktor des BICC, wird die Diskussion moderieren.

 

Vortrag von

Dr. Paul F. Walker, Alternativer Nobelpreisträger

9 April 2014, 18.00 bis 19.30 Uhr

Im ZEF, Walter-Flex-Straße 3, 53113 Bonn

 

Beschreibung:

Seit dem ersten Einsatz von Giftgas im Ersten Weltkrieg vor fast genau 100 Jahren, war die Welt bestrebt, diese unmenschlichen und wahllos tötenden Massenvernichtungswaffen zu verbieten. Mit der Chemiewaffenkonvention (CWK) im Jahr 1997 deklarierten acht Länder ihre Bestände an Chemiewaffen – insgesamt über 72.000 Tonnen. Mit Syrien, dem jüngsten Ratifizierungsland, das 2003 Mitglied wurde, sind 190 Länder dieser Konvention beigetreten; nur sechs Länder fehlen.

Paul Walker wird in seinem Vortrag sowohl die vielfältigen Herausforderungen bei der sicheren Beseitigung von Beständen an Chemiewaffen darstellen, als auch auf die bis heute erzielten Fortschritte bei der Vernichtung von über 58.000 Tonnen chemischer Kampfstoffe u. a. in den USA und Russland eingehen. Weitere Themen werden die noch andauernde Beseitigung deklarierter syrischer Chemiewaffen sowie die weltweiten Waffenkontrollregime sein.

 

Paul Walker, Direktor der Organisation Environmental Security and Sustainability Green Cross International, engagiert sich seit Jahrzehnten für die Abschaffung von Chemiewaffen. 2013 wurde er mit dem alternativen Nobelpreis „Right Livelihood Award“ ausgezeichnet.

 

Nach dem Vortrag können die Gespräche bei einem kleinen Umtrunk fortgesetzt werden. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vorlesungsreihe “Risk and Uncertainty for Sustainable Development” statt.

 

Um Anmeldung bis zum 7. April 2014 wird gebeten.Rückfragen und Interviewwünsche richten Sie bitte an Susanne Heinke, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit BICC (Tel.: 0228/911 96-44, pr@bicc.de).

 

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Heinke

 

Weitere Informationen: