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05.10.2017

Großer Etappensieg im Exzellenzwettbewerb

Die erste Etappe in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder brachte sehr großen Erfolg für die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität. Die Gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates hat die Universität Bonn aufgefordert, Vollanträge für sieben Exzellenzcluster einzureichen. Die Vollversionen der Anträge werden nun ausgearbeitet und müssen bis zum 21. Februar 2018 bei der DFG vorliegen. Der Rektor der Universität, Prof. Dr. Michael Hoch, dankt allen Beteiligten in Wissenschaft und Verwaltung der Universität Bonn für die exzellente Arbeit.

Die Aufforderung zur Vollantragstellung erging an folgende Exzellenzcluster-Initiativen:

  • „Beyond Slavery and Freedom: Agency within asymmetrical structures of individual and group dependencies in pre-modern societies“
  • „Computational Science for Complex Systems - CASCADE“
  • „Hausdorff Center for Mathematics: Grundlagen, Modelle, Anwendungen“
  • „ImmunoSensation2: the immunne sensory system“
  • „PhenoRob - Robotics and Phenotyping for Sustainable Crop Production“
  • „ECONtribute: Markets and & Public Policy“(gemeinsam mit der Universität zu Köln)
  • „ML4Q – Matter and Light for Quantum Computing“ (gemeinsam mit der RWTH Aachen und der Universität zu Köln)

Damit war die Universität Bonn in dieser Förderlinie die erfolgreichste Universität in ganz Deutschland. Insgesamt hatte die Universität Bonn Anfang April acht Antragsskizzen eingereicht, darunter drei Vorhaben in Kooperation mit Nachbaruniversitäten.

„Nach diesem Etappensieg werden wir uns nun auf die Erstellung der Vollanträge konzentrieren und einen Antrag in der zweiten Förderlinie vorbereiten“, erklärt Prof. Dr. Hoch: „Unser Ziel ist jetzt eine Bewerbung als Exzellenzuniversität“. Hierfür ist erforderlich, dass mindestens zwei Exzellenzcluster eingeworben werden. „Die Chancen auf einen solchen Erfolg sind nun ausgezeichnet.“ Abgabetermin für Anträge in dieser Förderlinie ist der 10. Dezember 2018.


Starke Konkurrenz - starkes Bundesland NRW
Professor Dr. Michael Hoch freut sich sehr über das Ergebnis der Begutachtung: „In den Fachbereichen, in der Verwaltung und im Rektorat wurde in den vergangenen Monaten sehr hart an der Exzellenzstrategie gearbeitet. Für ihren Einsatz danke ich allen Beteiligten und beglückwünsche die sieben Projekte, die nun eine Runde weiter sind. In den kommenden Monaten liegt noch sehr viel Arbeit vor uns. Wir müssen uns gegenüber einer starken Konkurrenz behaupten, wenn wir unserem eigenen Anspruch und dem internationalen Ruf der Universität Bonn gerecht werden wollen.“
Der Rektor der Uni Bonn freut sich außerdem über die starke Würdigung der Forschungsvorhaben in Nordrhein-Westfalen insgesamt. „Unser Bundesland erhält durch diesen Exzellenzwettbewerb großartige Chancen“, erklärt Hoch.

Frühere Förderrunden
Bereits in den ersten Förderrunden der Exzellenzinitiative war die Universität Bonn erfolgreich und warb insgesamt zwei Exzellenzcluster und zwei Graduiertenschulen ein. Die geförderten Projekte waren:

  • Exzellenzcluster “Mathematics: Foundations, Models, Applications – Hausdorff Center for Mathematics” (seit 2006; gemeinsam mit dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
  • Exzellenzcluster „ImmunoSensation: das Immunsystem als Sinnesorgan“ (seit 2012)
  • Graduiertenschule “Bonn Graduate School of Economics” (2006 – 2011)
  • Graduiertenschule “Bonn-Cologne Graduate School of Physics and Astronomy” (seit 2006; gemeinsam mit der Universität zu Köln)

Universität Bonn – Weltruf in der Forschung
Die Universität Bonn gehört zu den bedeutenden Forschungsuniversitäten in Deutschland und genießt weltweit einen sehr guten Ruf. Erst kürzlich gelangte sie im internationalen Hochschulranking der chinesischen Jiaotong-Universität in Shanghai und im Ranking des britischen Magazins Times Higher Education (THE) wieder unter die zehn besten Hochschulen in Deutschland und zählt zu den TOP 150 in der Welt.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Andreas Zimmer
Prorektor für Forschung und Innovation
Universität Bonn
E-Mail: referentin.forschung@Spamschutz.uni-bonn.de
Tel: 0228-73-4050